Bildung

Der Begriff Bildung bezeichnet umgangs­sprach­lich den komplexen Prozess der indi­vi­du­ellen Formung des Menschen in Bezug auf sein Mensch­sein, insbesondere im Hinblick auf seine kogni­tiven, intel­lek­tu­ellen und geistigen Fähig­keiten. Dieser Prozess umfasst die aktive Aneig­nung und Vernet­zung von Wissen, den Erwerb von Fähig­keiten und Kompe­tenzen sowie die Entwicklung von Wert­hal­tungen, Refle­xi­ons­fä­hig­keit und Urteils­ver­mögen. Bildung beschränkt sich dabei nicht auf insti­tu­tio­nelle Kontexte wie Schulen und Hoch­schulen, sondern umfasst auch infor­melle Lern­pro­zesse, die durch Erfah­rungen, soziale Inter­ak­tion und indi­vi­du­elles Enga­ge­ment ermög­licht werden. Ziel von Bildung ist es, die indi­vi­du­elle Entfal­tung der Poten­ziale eines Menschen zu fördern, seine Selbst­re­fle­xion und sein kriti­sches Denken zu stärken sowie ihn zu aktiver gesell­schaft­li­cher Teil­habe und verant­wor­tungs­vollem Handeln zu befä­higen.

Wort­her­kunft: althoch­deutsch bild­unga „Bildnis, Gestalt, Schöp­fung“

Siehe auch: Bildungs­ethik, Erzie­hung

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