Unter dem Begriff Menschen­rechte werden die Rechte bezeichnet, die allen Menschen gleicher­maßen zustehen. Histo­risch betrachtet ist die Idee der Menschen­rechte eng mit dem Zeitalter der Aufklärung und den humani­sti­schen Quellen unserer europäi­schen Kultur verbunden. Ein wichtiger Grund­stein zum modernen Menschen­rechts­schutz wurde in der „Allge­meine Erklärung der Menschen­rechte“ am 10. Dezember 1948 von der General­ver­sammlung der Vereinten Nationen verab­schiedet und wird seitdem von fast allen Staaten anerkannt. Obwohl die Menschen­rechts­er­klärung nicht rechts­ver­bindlich ist, gelten die in ihr prokla­mierten Rechte heute weitgehend als verbind­liche Normen.

Siehe auch: Menschen­würde, UN-Kinder­rechts­kon­vention, Tag der Menschen­rechte

Menschen­würde ist eine Begriff­lichkeit, die in der Rechts­phi­lo­sophie und Rechts­theorie für erklärte Grund­rechte und Rechts­an­sprüche des Menschen verwendet wird. Im modernen Sinn wird unter Menschen­würde verstanden, dass alle Menschen unabhängig von all ihren Merkmalen zur Unter­scheidung wie Herkunft, Geschlecht, Alter oder Beschaf­fenheit denselben Wert haben und dass dieser Wert über dem aller anderen Lebewesen und Dinge steht.

Siehe auch: Menschen­rechte

Die Moral­entwicklung des Menschen wird von vielfäl­tigen Faktoren, wie zwischen­mensch­lichen Erfah­rungen (z. B. mit der Familie, Freunden, Partnern, …), physi­schen, kogni­tiven, emotio­nalen und sozialen Fähig­keiten beein­flusst. Es gibt verschiedene Theorien und Modelle (Jean Piaget, Lawrence Kohlberg, Erik Erikson, …), welche die moralische Entwicklung des Menschen beschreiben.

Siehe auch: Ethische Bildung