Unter dem Begriff Menschen­rechte werden die Rechte bezeichnet, die allen Menschen gleicher­maßen zustehen. Histo­risch betrachtet ist die Idee der Menschen­rechte eng mit dem Zeitalter der Aufklärung und den humani­sti­schen Quellen unserer europäi­schen Kultur verbunden. Ein wichtiger Grund­stein zum modernen Menschen­rechts­schutz wurde in der „Allge­meine Erklärung der Menschen­rechte“ am 10. Dezember 1948 von der General­ver­sammlung der Vereinten Nationen verab­schiedet und wird seitdem von fast allen Staaten anerkannt. Obwohl die Menschen­rechts­er­klärung nicht rechts­ver­bindlich ist, gelten die in ihr prokla­mierten Rechte heute weitgehend als verbind­liche Normen.

Siehe auch: Menschen­würde, UN-Kinder­rechts­kon­vention, Tag der Menschen­rechte