Gerech­tig­keit

Der Begriff Gerech­tig­keit beschreibt, umgangs­sprach­lich, einen in der Gesell­schaft ideal gere­gelten Zustand von Menschen und bezieht sich auf eine erstrebte Gleich­stel­lung des Einzelnen in dieser. Gerech­tig­keit als Wert bezeichnet eine innere Einstel­lung und Haltung des Menschen, welche bereits in der antiken Philosophie als eine wert­volle Kardinal- oder Grund­tu­gend ange­sehen wurde. In der Werte­erziehung ist Gerech­tig­keit ein wesent­li­cher Bestand­teil der Erzie­hung und Bildung. Kinder und Jugend­liche lernen und erfahren im Unter­richt, Gleich­be­hand­lung und Fair­ness zu schätzen und Unge­rech­tig­keiten oder Diskri­mi­nie­rungen entge­gen­zu­treten. Sie werden ermu­tigt, sich für eine Gesell­schaft einzu­setzen, in der alle Menschen gleiche Chancen haben und ihre Rechte respek­tiert werden. Die Förde­rung von Gerech­tig­keit sensi­bi­li­siert sie für soziale Ungleich­heiten und ermu­tigt sie, aktiv an Verän­de­rungen mitzu­wirken.

Wort­her­kunft: iustitia

Siehe auch: Ideale, Werte, Tugend, Gleich­heit, Tole­ranz, Verant­wor­tung, Maxime, Bildung

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