Die Konvention über die Rechte des Kindes wurde am 20. November 1989 von der General­ver­sammlung der Vereinten Nationen verab­schiedet. Bis auf einen einzigen Staat – die USA – haben alle (196) Mitglieds­staaten das völker­recht­liche Abkommen bezüglich der Kinder­rechte ratifi­ziert, einige mit Vorbe­halten.

KINDERRECHTSKONVENTION DER VEREINTEN NATIONEN

- Deutsch­spra­chige Zusam­men­fassung -

Die Vertrags­staaten dieses Überein­kommens –
• in der Erwägung, dass nach den in der Charta der Vereinten Nationen verkün­deten Grund­sätzen die Anerkennung der allen Mitgliedern der mensch­lichen Gesell­schaft innewoh­nenden Würde und der Gleichheit und Unver­äu­ßer­lichkeit ihrer Rechte die Grundlage von Freiheit, Gerech­tigkeit und Frieden in der Welt bildet,
• eingedenk dessen, dass die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die Grund­rechte und an Würde und Wert des Menschen bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebens­be­din­gungen in größerer Freiheit zu fördern,
• in der Erkenntnis, dass die Vereinten Nationen in der Allge­meinen Erklärung der Menschen­rechte und in den Inter­na­tio­nalen Menschen­rechts­pakten verkündet haben und überein­ge­kommen sind, dass jeder Mensch Anspruch hat auf alle darin verkün­deten Rechte und Freiheiten ohne Unter­scheidung, etwa nach der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politi­schen oder sonstigen Anschauung, der natio­nalen oder sozialen Herkunft, dem Vermögen, der Geburt oder dem sonstigen Status,
• unter Hinweis darauf, dass die Vereinten Nationen in der Allge­meinen Erklärung der Menschen­rechte verkündet haben, dass Kinder Anspruch auf besondere Fürsorge und Unter­stützung haben,
• überzeugt, dass der Familie als Grund­einheit der Gesell­schaft und natür­licher Umgebung für das Wachsen und Gedeihen aller ihrer Mitglieder, insbesondere der Kinder, der erfor­der­liche Schutz und Beistand gewährt werden sollte, damit sie ihre Aufgaben innerhalb der Gemein­schaft voll erfüllen kann,
• in der Erkenntnis, dass das Kind zur vollen und harmo­ni­schen Entfaltung seiner Persön­lichkeit in einer Familie und umgeben von Glück, Liebe und Verständnis aufwachsen soll,
• in der Erwägung, dass das Kind umfassend auf ein indivi­du­elles Leben in der Gesell­schaft vorbe­reitet und im Geist der in der Charta der Vereinten Nationen verkün­deten Ideale und insbesondere im Geist des Friedens, der Würde, der Toleranz, der Freiheit, der Gleichheit und der Solida­rität erzogen werden sollte,
• eingedenk dessen, dass die Notwen­digkeit, dem Kind beson­deren Schutz zu gewähren, in der Genfer Erklärung von 1924 über die Rechte des Kindes und in der von der General­ver­sammlung am 20. November 1959 angenom­menen Erklärung der Rechte des Kindes ausge­sprochen und in der Allge­meinen Erklärung der Menschen­rechte, im Inter­na­tio­nalen Pakt über bürger­liche und politische Rechte (insbesondere in den Artikeln 23 und 24), im Inter­na­tio­nalen Pakt über wirtschaft­liche, soziale und kultu­relle Rechte (insbesondere in Artikel 10) sowie in den Satzungen und den in Betracht kommenden Dokumenten der Sonder­or­ga­ni­sa­tionen und anderen inter­na­tio­nalen Organi­sa­tionen, die sich mit dem Wohl des Kindes befassen, anerkannt worden ist,
• eingedenk dessen, dass, wie in der Erklärung der Rechte des Kindes ausge­führt ist, “das Kind wegen seiner mangelnden körper­lichen und geistigen Reife beson­deren Schutzes und beson­derer Fürsorge, insbesondere eines angemes­senen recht­lichen Schutzes vor und nach der Geburt, bedarf“,
• unter Hinweis auf die Bestim­mungen der Erklärung über die sozialen und recht­lichen Grund­sätze für den Schutz und das Wohl von Kindern unter beson­derer Berück­sich­tigung der Aufnahme in eine Pflege­fa­milie und der Adoption auf natio­naler und inter­na­tio­naler Ebene, der Regeln der Vereinten Nationen über die Mindest­normen für die Jugend­ge­richts­barkeit (Beijing-Regeln) und der Erklärung über den Schutz von Frauen und Kindern im Ausnah­me­zu­stand und bei bewaff­neten Konflikten,
• in der Erkenntnis, dass es in allen Ländern der Welt Kinder gibt, die in außer­or­dentlich schwie­rigen Verhält­nissen leben, und dass diese Kinder der beson­deren Berück­sich­tigung bedürfen,
• unter gebüh­render Beachtung der Bedeutung der Tradi­tionen und kultu­rellen Werte jedes Volkes für den Schutz und die harmo­nische Entwicklung des Kindes,
• in Anerkennung der Bedeutung der inter­na­tio­nalen Zusam­men­arbeit für die Verbes­serung der Lebens­be­din­gungen der Kinder in allen Ländern, insbesondere den Entwick­lungs­ländern –
haben folgendes vereinbart:

Im Sinne dieses Überein­kommens ist ein Kind jeder Mensch, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, soweit die Volljäh­rigkeit nach dem auf das Kind anzuwen­denden Recht nicht früher eintritt.

(1) Die Vertrags­staaten achten die in diesem Überein­kommen festge­legten Rechte und gewähr­leisten sie jedem ihrer Hoheits­gewalt unter­ste­henden Kind ohne jede Diskri­mi­nierung unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politi­schen oder sonstigen Anschauung, der natio­nalen, ethni­schen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, einer Behin­derung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kindes, seiner Eltern oder seines Vormunds.
(2) Die Vertrags­staaten treffen alle geeig­neten Maßnahmen, um sicher­zu­stellen, dass das Kind vor allen Formen der Diskri­mi­nierung oder Bestrafung wegen des Status, der Tätig­keiten, der Meinungs­äu­ße­rungen oder der Weltan­schauung seiner Eltern, seines Vormunds oder seiner Famili­en­an­ge­hö­rigen geschützt wird.

(1) Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, gleich viel ob sie von öffent­lichen oder privaten Einrich­tungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwal­tungs­be­hörden oder Gesetz­ge­bungs­or­ganen getroffen werden, ist das Wohl des Kindes ein Gesichts­punkt, der vorrangig zu berück­sich­tigen ist.
(2) Die Vertrags­staaten verpflichten sich, dem Kind unter Berück­sich­tigung der Rechte und Pflichten seiner Eltern, seines Vormunds oder anderer für das Kind gesetzlich verant­wort­licher Personen den Schutz und die Fürsorge zu gewähr­leisten, die zu seinem Wohlergehen notwendig sind; zu diesem Zweck treffen sie alle geeig­neten Gesetz­ge­bungs- und Verwal­tungs­maß­nahmen.
(3) Die Vertrags­staaten stellen sicher, dass die für die Fürsorge für das Kind oder dessen Schutz verant­wort­lichen Insti­tu­tionen, Dienste und Einrich­tungen den von den zustän­digen Behörden festge­legten Normen entsprechen, insbesondere im Bereich der Sicherheit und der Gesundheit sowie hinsichtlich der Zahl und der fachlichen Eignung des Personals und des Bestehens einer ausrei­chenden Aufsicht.

Die Vertrags­staaten treffen alle geeig­neten Gesetzgebungs‑, Verwal­tungs- und sonstigen Maßnahmen zur Verwirk­li­chung der in diesem Überein­kommen anerkannten Rechte. Hinsichtlich der wirtschaft­lichen, sozialen und kultu­rellen Rechte treffen die Vertrags­staaten derartige Maßnahmen unter Ausschöpfung ihrer verfüg­baren Mittel und erfor­der­li­chen­falls im Rahmen der inter­na­tio­nalen Zusam­men­arbeit.

Die Vertrags­staaten achten die Aufgaben, Rechte und Pflichten der Eltern oder gegebe­nen­falls, soweit nach Ortsbrauch vorge­sehen, der Mitglieder der weiteren Familie oder der Gemein­schaft, des Vormunds oder anderer für das Kind gesetzlich verant­wort­licher Personen, das Kind bei der Ausübung der in diesem Überein­kommen anerkannten Rechte in einer seiner Entwicklung entspre­chenden Weise angemessen zu leiten und zu führen.

(1) Die Vertrags­staaten erkennen an, dass jedes Kind ein angebo­renes Recht auf Leben hat.
(2) Die Vertrags­staaten gewähr­leisten in größt­mög­lichem Umfang das Überleben und die Entwicklung des Kindes.

(1) Das Kind ist unver­züglich nach seiner Geburt in ein Register einzu­tragen und hat das Recht auf einen Namen von Geburt an, das Recht, eine Staats­an­ge­hö­rigkeit zu erwerben, und soweit möglich das Recht, seine Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden.
(2) Die Vertrags­staaten stellen die Verwirk­li­chung dieser Rechte im Einklang mit ihrem inner­staat­lichen Recht und mit ihren Verpflich­tungen aufgrund der einschlä­gigen inter­na­tio­nalen Überein­künfte in diesem Bereich sicher, insbesondere für den Fall, dass das Kind sonst staatenlos wäre.

(1) Die Vertrags­staaten verpflichten sich, das Recht des Kindes zu achten, seine Identität, einschließlich seiner Staats­an­ge­hö­rigkeit, seines Namens und seiner gesetzlich anerkannten Famili­en­be­zie­hungen, ohne rechts­widrige Eingriffe zu behalten.
(2) Werden einem Kind wider­rechtlich einige oder alle Bestand­teile seiner Identität genommen, so gewähren die Vertrags­staaten ihm angemes­senen Beistand und Schutz mit dem Ziel, seine Identität so schnell wie möglich wieder­her­zu­stellen.

(1) Die Vertrags­staaten stellen sicher, dass ein Kind nicht gegen den Willen seiner Eltern von diesen getrennt wird, es sei denn, dass die zustän­digen Behörden in einer gerichtlich nachprüf­baren Entscheidung nach den anzuwen­denden Rechts­vor­schriften und Verfahren bestimmen, dass diese Trennung zum Wohl des Kindes notwendig ist. Eine solche Entscheidung kann im Einzelfall notwendig werden, wie etwa wenn das Kind durch die Eltern mißhandelt oder vernach­lässigt wird oder wenn bei getrennt lebenden Eltern eine Entscheidung über den Aufent­haltsort des Kindes zu treffen ist.
(2) In Verfahren nach Absatz 1 ist allen Betei­ligten Gelegenheit zu geben, am Verfahren teilzu­nehmen und ihre Meinung zu äußern.
(3) Die Vertrags­staaten achten das Recht des Kindes, das von einem oder beiden Eltern­teilen getrennt ist, regel­mäßige persön­liche Bezie­hungen und unmit­telbare Kontakte zu beiden Eltern­teilen zu pflegen, soweit dies nicht dem Wohl des Kindes wider­spricht.
(4) Ist die Trennung Folge einer von einem Vertrags­staat einge­lei­teten Maßnahme, wie etwa einer Freiheits­ent­ziehung, Freiheits­strafe, Landes­ver­weisung oder Abschiebung oder des Todes eines oder beider Eltern­teile oder des Kindes (auch eines Todes, der aus irgend­einem Grund eintritt, während der Betref­fende sich in staat­lichem Gewahrsam befindet), so erteilt der Vertrags­staat auf Antrag den Eltern, dem Kind oder gegebe­nen­falls einem anderen Famili­en­an­ge­hö­rigen, die wesent­lichen Auskünfte über den Verbleib des oder der abwesenden Famili­en­an­ge­hö­rigen, sofern dies nicht dem Wohl des Kindes abträglich wäre. Die Vertrags­staaten stellen ferner sicher, dass allein die Stellung eines solchen Antrags keine nachtei­ligen Folgen für den oder die Betrof­fenen hat.

(1) Entspre­chend der Verpflichtung der Vertrags­staaten nach Artikel 9 Absatz 1 werden von einem Kind oder seinen Eltern zwecks Famili­en­zu­sam­men­führung gestellte Anträge auf Einreise in einen Vertrags­staat oder Ausreise aus einem Vertrags­staat von den Vertrags­staaten wohlwollend, human und beschleunigt bearbeitet. Die Vertrags­staaten stellen ferner sicher, dass die Stellung eines solchen Antrags keine nachtei­ligen Folgen für die Antrag­steller und deren Famili­en­an­ge­hörige hat.
(2) Ein Kind, dessen Eltern ihren Aufenthalt in verschie­denen Staaten haben, hat das Recht, regel­mäßige persön­liche Bezie­hungen und unmit­telbare Kontakte zu beiden Eltern­teilen zu pflegen, soweit nicht außer­ge­wöhn­liche Umstände vorliegen. Zu diesem Zweck achten die Vertrags­staaten entspre­chend ihrer Verpflichtung nach Artikel 9 Absatz 1 das Recht des Kindes und seiner Eltern, aus jedem Land einschließlich ihres eigenen auszu­reisen und in ihr eigenes Land einzu­reisen. Das Recht auf Ausreise aus einem Land unter­liegt nur den gesetzlich vorge­se­henen Beschrän­kungen, die zum Schutz der natio­nalen Sicherheit, der öffent­lichen Ordnung (ordre public), der Volks­ge­sundheit, der öffent­lichen Sittlichkeit oder der Rechte und Freiheiten anderer notwendig und mit den anderen in diesem Überein­kommen anerkannten Rechten vereinbar sind.

(1) Die Vertrags­staaten treffen Maßnahmen, um das rechts­widrige Verbringen von Kindern ins Ausland und ihre rechts­widrige Nicht­rückgabe zu bekämpfen.
(2) Zu diesem Zweck fördern die Vertrags­staaten den Abschluß zwei- oder mehrsei­tiger Überein­künfte oder den Beitritt zu bestehenden Überein­künften.

(1) Die Vertrags­staaten sichern dem Kind, das fähig ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berüh­renden Angele­gen­heiten frei zu äußern, und berück­sich­tigen die Meinung des Kindes angemessen und entspre­chend seinem Alter und seiner Reife.
(2) Zu diesem Zweck wird dem Kind insbesondere Gelegenheit gegeben, in allen das Kind berüh­renden Gerichts- oder Verwal­tungs­ver­fahren entweder unmit­telbar oder durch einen Vertreter oder eine geeignete Stelle im Einklang mit den inner­staat­lichen Verfah­rens­vor­schriften gehört zu werden.

(1) Das Kind hat das Recht auf freie Meinungs­äu­ßerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, ungeachtet der Staats­grenzen Infor­ma­tionen und Gedan­kengut jeder Art in Wort, Schrift oder Druck, durch Kunst­werke oder andere vom Kind gewählte Mittel sich zu beschaffen, zu empfangen und weiter­zu­geben.
(2) Die Ausübung dieses Rechts kann bestimmten, gesetzlich vorge­se­henen Einschrän­kungen unter­worfen werden, die erfor­derlich sind
a) für die Achtung der Rechte oder des Rufes anderer oder
b) für den Schutz der natio­nalen Sicherheit, der öffent­lichen Ordnung (ordre public), der Volks­ge­sundheit oder der öffent­lichen Sittlichkeit.

(1) Die Vertrags­staaten achten das Recht des Kindes auf Gedanken‑, Gewissens- und Religi­ons­freiheit.
(2) Die Vertrags­staaten achten die Rechte und Pflichten der Eltern und gegebe­nen­falls des Vormunds, das Kind bei der Ausübung dieses Rechts in einer seiner Entwicklung entspre­chenden Weise zu leiten.
(3) Die Freiheit, seine Religion oder Weltan­schauung zu bekunden, darf nur den gesetzlich vorge­se­henen Einschrän­kungen unter­worfen werden, die zum Schutz der öffent­lichen Sicherheit, Ordnung, Gesundheit oder Sittlichkeit oder der Grund­rechte und ‑freiheiten anderer erfor­derlich sind.

(1) Die Vertrags­staaten erkennen das Recht des Kindes an, sich frei mit anderen zusam­men­zu­schließen und sich friedlich zu versammeln.
(2) Die Ausübung dieses Rechts darf keinen anderen als den gesetzlich vorge­se­henen Einschrän­kungen unter­worfen werden, die in einer demokra­ti­schen Gesell­schaft im Interesse der natio­nalen oder der öffent­lichen Sicherheit, der öffent­lichen Ordnung (ordre public), zum Schutz der Volks­ge­sundheit oder der öffent­lichen Sittlichkeit oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer notwendig sind.

(1) Kein Kind darf willkür­lichen oder rechts­wid­rigen Eingriffen in sein Privat­leben, seine Familie, seine Wohnung oder seinen Schrift­verkehr oder rechts­wid­rigen Beein­träch­ti­gungen seiner Ehre und seines Rufes ausge­setzt werden.
(2) Das Kind hat Anspruch auf recht­lichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beein­träch­ti­gungen.

Die Vertrags­staaten erkennen die wichtige Rolle der Massen­medien an und stellen sicher, dass das Kind Zugang hat zu Infor­ma­tionen und Material aus einer Vielfalt natio­naler und inter­na­tio­naler Quellen, insbesondere derje­nigen, welche die Förderung seines sozialen, seeli­schen und sittlichen Wohlergehens sowie seiner körper­lichen und geistigen Gesundheit zum Ziel haben. Zu diesem Zweck werden die Vertrags­staaten
a) die Massen­medien ermutigen, Infor­ma­tionen und Material zu verbreiten, die für das Kind von sozialem und kultu­rellem Nutzen sind und dem Geist des Artikels 29 entsprechen;
b) die inter­na­tionale Zusam­men­arbeit bei der Herstellung, beim Austausch und bei der Verbreitung dieser Infor­ma­tionen und dieses Materials aus einer Vielfalt natio­naler und inter­na­tio­naler kultu­reller Quellen fördern;
c) die Herstellung und Verbreitung von Kinder­bü­chern fördern;
d) die Massen­medien ermutigen, den sprach­lichen Bedürf­nissen eines Kindes, das einer Minderheit angehört oder Urein­wohner ist, besonders Rechnung zu tragen;
e) die Erarbeitung geeig­neter Richtlinien zum Schutz des Kindes vor Infor­ma­tionen und Material, die sein Wohlergehen beein­träch­tigen, fördern, wobei die Artikel 13 und 18 zu berück­sich­tigen sind.

1) Die Vertrags­staaten bemühen sich nach besten Kräften, die Anerkennung des Grund­satzes sicher­zu­stellen, dass beide Eltern­teile gemeinsam für die Erziehung und Entwicklung des Kindes verant­wortlich sind. Für die Erziehung und Entwicklung des Kindes sind in erster Linie die Eltern oder gegebe­nen­falls der Vormund verant­wortlich. Dabei ist das Wohl des Kindes ihr Grund­an­liegen.
(2) Zur Gewähr­lei­stung und Förderung der in diesem Überein­kommen festge­legten Rechte unter­stützen die Vertrags­staaten die Eltern und den Vormund in angemes­sener Weise bei der Erfüllung ihrer Aufgabe, das Kind zu erziehen, und sorgen für den Ausbau von Insti­tu­tionen, Einrich­tungen und Diensten für die Betreuung von Kindern.
(3) Die Vertrags­staaten treffen alle geeig­neten Maßnahmen, um sicher­zu­stellen, dass Kinder berufs­tä­tiger Eltern das Recht haben, die für sie in Betracht kommenden Kinder­be­treu­ungs­dienste und ‑einrich­tungen zu nutzen.

(1) Die Vertrags­staaten treffen alle geeig­neten Gesetzgebungs‑, Verwaltungs‑, Sozial- und Bildungs­maß­nahmen, um das Kind vor jeder Form körper­licher oder geistiger Gewalt­an­wendung, Schadens­zu­fügung oder Misshandlung, vor Verwahr­losung oder Vernach­läs­sigung, vor schlechter Behandlung oder Ausbeutung einschließlich des sexuellen Missbrauchs zu schützen, solange es sich in der Obhut der Eltern oder eines Eltern­teils, eines Vormunds oder anderen gesetz­lichen Vertreters oder einer anderen Person befindet, die das Kind betreut.
(2) Diese Schutz­maß­nahmen sollen je nach den Gegeben­heiten wirksame Verfahren zur Aufstellung von Sozial­pro­grammen enthalten, die dem Kind und denen, die es betreuen, die erfor­der­liche Unter­stützung gewähren und andere Formen der Vorbeugung vorsehen sowie Maßnahmen zur Aufdeckung, Meldung, Weiter­ver­weisung, Unter­su­chung, Behandlung und Nachbe­treuung in den
in Absatz 1 beschrie­benen Fällen schlechter Behandlung von Kindern und gegebe­nen­falls für das Einschreiten der Gerichte.

(1) Ein Kind, das vorüber­gehend oder dauernd aus seiner familiären Umgebung heraus­gelöst wird oder dem der Verbleib in dieser Umgebung im eigenen Interesse nicht gestattet werden kann, hat Anspruch auf den beson­deren Schutz und Beistand des Staates.
(2) Die Vertrags­staaten stellen nach Maßgabe ihres inner­staat­lichen Rechts andere Formen der Betreuung eines solchen Kindes sicher.
(3) Als andere Form der Betreuung kommt unter anderem die Aufnahme in eine Pflege­fa­milie, die Kafala nach islami­schem Recht, die Adoption oder, falls erfor­derlich, die Unter­bringung in einer geeig­neten Kinder­be­treu­ungs­ein­richtung in Betracht. Bei der Wahl zwischen diesen Lösungen sind die erwünschte Konti­nuität in der Erziehung des Kindes sowie die ethnische, religiöse, kultu­relle und sprach­liche Herkunft des Kindes gebührend zu berück­sich­tigen.

Die Vertrags­staaten, die das System der Adoption anerkennen oder zulassen, gewähr­leisten, dass dem Wohl des Kindes bei der Adoption die höchste Bedeutung zugemessen wird; die Vertrags­staaten
a) stellen sicher, dass die Adoption eines Kindes nur durch die zustän­digen Behörden bewilligt wird, die nach den anzuwen­denden Rechts­vor­schriften und Verfahren und auf der Grundlage aller verläß­lichen einschlä­gigen Infor­ma­tionen entscheiden, dass die Adoption angesichts des Status des Kindes in bezug auf Eltern, Verwandte und einen Vormund zulässig ist und dass, soweit dies erfor­derlich ist, die betrof­fenen Personen in Kenntnis der Sachlage und auf der Grundlage einer gegebe­nen­falls erfor­der­lichen Beratung der Adoption zugestimmt haben;
b) erkennen an, dass die inter­na­tionale Adoption als andere Form der Betreuung angesehen werden kann, wenn das Kind nicht in seinem Heimatland in einer Pflege- oder Adopti­ons­fa­milie unter­ge­bracht oder wenn es dort nicht in geeig­neter Weise betreut werden kann;
c) stellen sicher, dass das Kind im Fall einer inter­na­tio­nalen Adoption in den Genuss der für nationale Adoptionen geltenden Schutz­vor­schriften und Normen kommt;
d) treffen alle geeig­neten Maßnahmen, um sicher­zu­stellen, dass bei inter­na­tio­naler Adoption für die Betei­ligten keine unstatt­haften Vermö­gens­vor­teile entstehen;
e) fördern die Ziele dieses Artikels gegebe­nen­falls durch den Abschluss zwei- oder mehrsei­tiger Überein­künfte und bemühen sich in diesem Rahmen sicher­zu­stellen, dass die Unter­bringung des Kindes in einem anderen Land durch die zustän­digen Behörden oder Stellen durch­ge­führt wird.

(1) Die Vertrags­staaten treffen geeignete Maßnahmen, um sicher­zu­stellen, dass ein Kind, das die Rechts­stellung eines Flücht­lings begehrt oder nach Maßgabe der anzuwen­denden Regeln und Verfahren des Völker­rechts oder des inner­staat­lichen Rechts als Flüchtling angesehen
wird, angemes­senen Schutz und humanitäre Hilfe bei der Wahrnehmung der Rechte erhält, die in diesem Überein­kommen oder in anderen inter­na­tio­nalen Überein­künften über Menschen­rechte oder über humanitäre Fragen, denen die genannten Staaten als Vertrags­par­teien angehören, festgelegt sind, und zwar unabhängig davon, ob es sich in Begleitung seiner Eltern oder einer anderen Person befindet oder nicht.
(2) Zu diesem Zweck wirken die Vertrags­staaten in der ihnen angemessen erschei­nenden Weise bei allen Bemühungen mit, welche die Vereinten Nationen und andere zuständige zwischen­staat­liche oder nicht­staat­liche Organi­sa­tionen, die mit den Vereinten Nationen zusam­men­ar­beiten, unter­nehmen, um ein solches Kind zu schützen, um ihm zu helfen und um die Eltern oder andere Famili­en­an­ge­hörige eines Flücht­lings­kinds ausfindig zu machen mit dem Ziel, die für eine Famili­en­zu­sam­men­führung notwen­digen Infor­ma­tionen zu erlangen. Können die Eltern oder andere Famili­en­an­ge­hörige nicht ausfindig gemacht werden, so ist dem Kind im Einklang mit den in diesem Überein­kommen enthal­tenen Grund­sätzen derselbe Schutz zu gewähren wie jedem anderen Kind, das aus irgend­einem Grund dauernd oder vorüber­gehend aus seiner familiären Umgebung heraus­gelöst ist.

(1) Die Vertrags­staaten erkennen an, dass ein geistig oder körperlich behin­dertes Kind ein erfülltes und menschen­wür­diges Leben unter Bedin­gungen führen soll, welche die Würde des Kindes wahren, seine Selbstän­digkeit fördern und seine aktive Teilnahme am Leben der Gemein­schaft erleichtern.
(2) Die Vertrags­staaten erkennen das Recht des behin­derten Kindes auf besondere Betreuung an und treten dafür ein und stellen sicher, dass dem behin­derten Kind und den für seine Betreuung Verant­wort­lichen im Rahmen der verfüg­baren Mittel auf Antrag die Unter­stützung zuteil wird, die dem Zustand des Kindes sowie den Lebens­um­ständen der Eltern oder anderer Personen, die das Kind betreuen, angemessen ist.
(3) In Anerkennung der beson­deren Bedürf­nisse eines behin­derten Kindes ist die nach Absatz 2 gewährte Unter­stützung soweit irgend möglich und unter Berück­sich­tigung der finan­zi­ellen Mittel der Eltern oder anderer Personen, die das Kind betreuen, unent­geltlich zu leisten und so zu gestalten, dass sicher­ge­stellt ist, dass Erziehung, Ausbildung, Gesund­heits­dienste, Rehabi­li­ta­ti­ons­dienste, Vorbe­reitung auf das Berufs­leben und Erholungs­mög­lich­keiten dem behin­derten Kind tatsächlich in einer Weise zugänglich sind, die der möglichst vollstän­digen sozialen Integration und indivi­du­ellen Entfaltung des Kindes einschließlich seiner kultu­rellen und geistigen Entwicklung förderlich ist.
(4) Die Vertrags­staaten fördern im Geist der inter­na­tio­nalen Zusam­men­arbeit den Austausch sachdien­licher Infor­ma­tionen im Bereich der Gesund­heits­vor­sorge und der medizi­ni­schen, psycho­lo­gi­schen und funktio­nellen Behandlung behin­derter Kinder einschließlich der Verbreitung von Infor­ma­tionen über Methoden der Rehabi­li­tation, der Erziehung und der Berufs­aus­bildung und des Zugangs zu solchen Infor­ma­tionen, um es den Vertrags­staaten zu ermög­lichen, in diesen Bereichen ihre Fähig­keiten und ihr Fachwissen zu verbessern und weitere Erfah­rungen zu sammeln. Dabei sind die Bedürf­nisse der Entwick­lungs­länder besonders zu berück­sich­tigen.

(1) Die Vertrags­staaten erkennen das Recht des Kindes auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit an sowie auf Inanspruch­nahme von Einrich­tungen zur Behandlung von Krank­heiten und zur Wieder­her­stellung der Gesundheit. Die Vertrags­staaten bemühen sich sicher­zu­stellen, dass keinem Kind das Recht auf Zugang zu derar­tigen Gesund­heits­diensten vorent­halten wird.
(2) Die Vertrags­staaten bemühen sich, die volle Verwirk­li­chung dieses Rechts sicher­zu­stellen, und treffen insbesondere geeignete Maßnahmen, um
a) die Säuglings- und Kinder­sterb­lichkeit zu verringern;
b) sicher­zu­stellen, dass alle Kinder die notwendige ärztliche Hilfe und Gesund­heits­für­sorge erhalten, wobei beson­derer Nachdruck auf den Ausbau der gesund­heit­lichen Grund­ver­sorgung gelegt wird;
c) Krank­heiten sowie Unter- und Fehlernährung auch im Rahmen der gesund­heit­lichen Grund­ver­sorgung zu bekämpfen, unter anderem durch den Einsatz leicht zugäng­licher Technik und durch die Bereit­stellung ausrei­chender vollwer­tiger Nahrungs­mittel und sauberen Trink­wassers, wobei die Gefahren und Risiken der Umwelt­ver­schmutzung zu berück­sich­tigen sind;
d) eine angemessene Gesund­heits­für­sorge für Mütter vor und nach der Entbindung sicher­zu­stellen;
e) sicher­zu­stellen, dass allen Teilen der Gesell­schaft, insbesondere Eltern und Kindern, Grund­kennt­nisse über die Gesundheit und Ernährung des Kindes, die Vorteile des Stillens, die Hygiene und die Sauber­haltung der Umwelt sowie die Unfall­ver­hütung vermittelt werden, dass sie Zugang zu der entspre­chenden Schulung haben und dass sie bei der Anwendung dieser Grund­kennt­nisse Unter­stützung erhalten;
f) die Gesund­heits­vor­sorge, die Eltern­be­ratung sowie die Aufklärung und die Dienste auf dem Gebiet der Famili­en­planung auszu­bauen.
(3) Die Vertrags­staaten treffen alle wirksamen und geeig­neten Maßnahmen, um überlie­ferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen.
(4) Die Vertrags­staaten verpflichten sich, die inter­na­tionale Zusam­men­arbeit zu unter­stützen und zu fördern, um fortschreitend die volle Verwirk­li­chung des in diesem Artikel anerkannten Rechts zu erreichen. Dabei sind die Bedürf­nisse der Entwick­lungs­länder besonders zu berück­sich­tigen.

Die Vertrags­staaten erkennen an, dass ein Kind, das von den zustän­digen Behörden wegen einer körper­lichen oder geistigen Erkrankung zur Betreuung, zum Schutz der Gesundheit oder zur Behandlung unter­ge­bracht worden ist, das Recht hat auf eine regel­mäßige Überprüfung der dem Kind gewährten Behandlung sowie aller anderen Umstände, die für seine Unter­bringung von Belang sind.

(1) Die Vertrags­staaten erkennen das Recht jedes Kindes auf Leistungen der sozialen Sicherheit einschließlich der Sozial­ver­si­cherung an und treffen die erfor­der­lichen Maßnahmen, um die volle Verwirk­li­chung dieses Rechts in Überein­stimmung mit dem inner­staat­lichen Recht sicher­zu­stellen.
(2) Die Leistungen sollen gegebe­nen­falls unter Berück­sich­tigung der wirtschaft­lichen Verhält­nisse und der sonstigen Umstände des Kindes und der Unter­halts­pflich­tigen sowie anderer für die Beantragung von Leistungen durch das Kind oder im Namen des Kindes maßgeb­licher Gesichts­punkte gewährt werden.

(1) Die Vertrags­staaten erkennen das Recht jedes Kindes auf einen seiner körper­lichen, geistigen, seeli­schen, sittlichen und sozialen Entwicklung angemes­senen Lebens­standard an.
(2) Es ist in erster Linie Aufgabe der Eltern oder anderer für das Kind verant­wort­licher Personen, im Rahmen ihrer Fähig­keiten und finan­zi­ellen Möglich­keiten die für die Entwicklung des Kindes notwen­digen Lebens­be­din­gungen sicher­zu­stellen.
(3) Die Vertrags­staaten treffen gemäß ihren inner­staat­lichen Verhält­nissen und im Rahmen ihrer Mittel geeignete Maßnahmen, um den Eltern und anderen für das Kind verant­wort­lichen Personen bei der Verwirk­li­chung dieses Rechts zu helfen, und sehen bei Bedürf­tigkeit materielle Hilfs- und Unter­stüt­zungs­pro­gramme insbesondere im Hinblick auf Ernährung, Bekleidung und Wohnung vor.
(4) Die Vertrags­staaten treffen alle geeig­neten Maßnahmen, um die Geltend­ma­chung von Unter­halts­an­sprüchen des Kindes gegenüber den Eltern oder anderen finan­ziell für das Kind verant­wort­lichen Personen sowohl innerhalb des Vertrags­staats als auch im Ausland sicher­zu­stellen. Insbesondere fördern die Vertrags­staaten, wenn die für das Kind finan­ziell verant­wort­liche Person in einem anderen Staat lebt als das Kind, den Beitritt zu inter­na­tio­nalen Überein­künften oder den Abschluss solcher Überein­künfte sowie andere geeignete Regelungen.

(1) Die Vertrags­staaten erkennen das Recht des Kindes auf Bildung an; um die Verwirk­li­chung dieses Rechts auf der Grundlage der Chancen­gleichheit fortschreitend zu erreichen, werden sie insbesondere
a) den Besuch der Grund­schule für alle zur Pflicht und unent­geltlich machen;
b) die Entwicklung verschie­dener Formen der weiter­füh­renden Schulen allge­mein­bil­dender und berufs­bil­dender Art fördern, sie allen Kindern verfügbar und zugänglich machen und geeignete Maßnahmen wie die Einführung der Unent­gelt­lichkeit und die Bereit­stellung finan­zi­eller Unter­stützung bei Bedürf­tigkeit treffen;
c) allen entspre­chend ihren Fähig­keiten den Zugang zu den Hochschulen mit allen geeig­neten Mitteln ermög­lichen;
d) Bildungs- und Berufs­be­ratung allen Kindern verfügbar und zugänglich machen;
e) Maßnahmen treffen, die den regel­mä­ßigen Schul­besuch fördern und den Anteil derje­nigen, welche die Schule vorzeitig verlassen, verringern.
(2) Die Vertrags­staaten treffen alle geeig­neten Maßnahmen, um sicher­zu­stellen, dass die Disziplin in der Schule in einer Weise gewahrt wird, die der Menschen­würde des Kindes entspricht und im Einklang mit diesem Überein­kommen steht.
(3) Die Vertrags­staaten fördern die inter­na­tionale Zusam­men­arbeit im Bildungs­wesen, insbesondere um zur Besei­tigung von Unwis­senheit und Analpha­be­tentum in der Welt beizu­tragen und den Zugang zu wissen­schaft­lichen und techni­schen Kennt­nissen und modernen Unter­richts­me­thoden zu erleichtern. Dabei sind die Bedürf­nisse der Entwick­lungs­länder besonders zu berück­sich­tigen.

(1) Die Vertrags­staaten stimmen darin überein, dass die Bildung des Kindes darauf gerichtet sein muss,
a) die Persön­lichkeit, die Begabung und die geistigen und körper­lichen Fähig­keiten des Kindes voll zur Entfaltung zu bringen;
b) dem Kind Achtung vor den Menschen­rechten und Grund­frei­heiten und den in der Charta der Vereinten Nationen veran­kerten Grund­sätzen zu vermitteln;
c) dem Kind Achtung vor seinen Eltern, seiner kultu­rellen Identität, seiner Sprache und seinen kultu­rellen Werten, den natio­nalen Werten des Landes, in dem es lebt, und gegebe­nen­falls des Landes, aus dem es stammt, sowie vor anderen Kulturen als der eigenen zu vermitteln;
d) das Kind auf ein verant­wor­tungs­be­wusstes Leben in einer freien Gesell­schaft im Geist der Verstän­digung, des Friedens, der Toleranz, der Gleich­be­rech­tigung der Geschlechter und der Freund­schaft zwischen allen Völkern und ethni­schen, natio­nalen und religiösen Gruppen sowie zu Urein­wohnern vorzu­be­reiten;
e) dem Kind Achtung vor der natür­lichen Umwelt zu vermitteln.
(2) Dieser Artikel und Artikel 28 dürfen nicht so ausgelegt werden, dass sie die Freiheit natür­licher oder juristi­scher Personen beein­träch­tigen, Bildungs­ein­rich­tungen zu gründen und zu führen, sofern die in Absatz 1 festge­legten Grund­sätze beachtet werden und die in solchen Einrich­tungen vermit­telte Bildung den von dem Staat gegebe­nen­falls festge­legten Mindest­normen entspricht.

In Staaten, in denen es ethnische, religiöse oder sprach­liche Minder­heiten oder Urein­wohner gibt, darf einem Kind, das einer solchen Minderheit angehört oder Urein­wohner ist, nicht das Recht vorent­halten werden, in Gemein­schaft mit anderen Angehö­rigen seiner Gruppe seine eigene Kultur zu pflegen, sich zu seiner eigenen Religion zu bekennen und sie auszuüben oder seine eigene Sprache zu verwenden.

(1) Die Vertrags­staaten erkennen das Recht des Kindes auf Ruhe und Freizeit an, auf Spiel und alters­gemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kultu­rellen und künst­le­ri­schen Leben.
(2) Die Vertrags­staaten achten und fördern das Recht des Kindes auf volle Betei­ligung am kultu­rellen und künst­le­ri­schen Leben und fördern die Bereit­stellung geeig­neter und gleicher Möglich­keiten für die kultu­relle und künst­le­rische Betätigung sowie für aktive Erholung und Freizeit­be­schäf­tigung.

(1) Die Vertrags­staaten erkennen das Recht des Kindes an, vor wirtschaft­licher Ausbeutung geschützt und nicht zu einer Arbeit heran­ge­zogen zu werden, die Gefahren mit sich bringen, die Erziehung des Kindes behindern oder die Gesundheit des Kindes oder seine körper­liche, geistige, seelische, sittliche oder soziale Entwicklung schädigen könnte.
(2) Die Vertrags­staaten treffen Gesetzgebungs‑, Verwaltungs‑, Sozial- und Bildungs­maß­nahmen, um die Durch­führung dieses Artikels sicher­zu­stellen. Zu diesem Zweck und unter Berück­sich­tigung der einschlä­gigen Bestim­mungen anderer inter­na­tio­naler Überein­künfte werden die Vertrags­staaten insbesondere a) ein oder mehrere Mindest­alter für die Zulassung zur Arbeit festlegen; b) eine angemessene Regelung der Arbeitszeit und der Arbeits­be­din­gungen vorsehen; c) angemessene Strafen oder andere Sanktionen zur wirksamen Durch­setzung dieses Artikels vorsehen.

Die Vertrags­staaten treffen alle geeig­neten Maßnahmen einschließlich Gesetzgebungs‑, Verwaltungs‑, Sozial- und Bildungs­maß­nahmen, um Kinder vor dem unerlaubten Gebrauch von Sucht­stoffen und psycho­tropen Stoffen im Sinne der diesbe­züg­lichen inter­na­tio­nalen Überein­künfte zu schützen und den Einsatz von Kindern bei der unerlaubten Herstellung dieser Stoffe und beim unerlaubten Verkehr mit diesen Stoffen zu verhindern.

Die Vertrags­staaten verpflichten sich, das Kind vor allen Formen sexueller Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs zu schützen. Zu diesem Zweck treffen die Vertrags­staaten insbesondere alle geeig­neten inner­staat­lichen, zweisei­tigen und mehrsei­tigen Maßnahmen, um zu verhindern, dass Kinder
a) zur Betei­ligung an rechts­wid­rigen sexuellen Handlungen verleitet oder gezwungen werden;
b) für die Prosti­tution oder andere rechts­widrige sexuelle Praktiken ausge­beutet werden;
c) für porno­gra­phische Darbie­tungen und Darstel­lungen ausge­beutet werden.

Die Vertrags­staaten treffen alle geeig­neten inner­staat­lichen, zweisei­tigen und mehrsei­tigen Maßnahmen, um die Entführung und den Verkauf von Kindern sowie den Handel mit Kindern zu irgend­einem Zweck und in irgend­einer Form zu verhindern.

Die Vertrags­staaten schützen das Kind vor allen sonstigen Formen der Ausbeutung, die das Wohl des Kindes in irgend­einer Weise beein­träch­tigen.

Die Vertrags­staaten stellen sicher,
a) dass kein Kind der Folter oder einer anderen grausamen, unmensch­lichen oder ernied­ri­genden Behandlung oder Strafe unter­worfen wird. Für Straf­taten, die von Personen vor Vollendung des achtzehnten Lebens­jahrs begangen worden sind, darf weder die Todes­strafe noch lebens­lange Freiheits­strafe ohne die Möglichkeit vorzei­tiger Entlassung verhängt werden;
b) dass keinem Kind die Freiheit rechts­widrig oder willkürlich entzogen wird. Festnahme, Freiheits­ent­ziehung oder Freiheits­strafe darf bei einem Kind im Einklang mit dem Gesetz nur als letztes Mittel und für die kürzeste angemessene Zeit angewendet werden;
c) dass jedes Kind, dem die Freiheit entzogen ist, menschlich und mit Achtung vor der dem Menschen innewoh­nenden Würde und unter Berück­sich­tigung der Bedürf­nisse von Personen seines Alters behandelt wird. Insbesondere ist jedes Kind, dem die Freiheit entzogen ist, von Erwach­senen zu trennen, sofern nicht ein anderes Vorgehen als dem Wohl des Kindes dienlich erachtet wird; jedes Kind hat das Recht, mit seiner Familie durch Brief­wechsel und Besuche in Verbindung zu bleiben, sofern nicht außer­ge­wöhn­liche Umstände vorliegen;
d) dass jedes Kind, dem die Freiheit entzogen ist, das Recht auf umgehenden Zugang zu einem rechts­kun­digen oder anderen geeig­neten Beistand und das Recht hat, die Recht­mä­ßigkeit der Freiheits­ent­ziehung bei einem Gericht oder einer anderen zustän­digen, unabhän­gigen und unpar­tei­ischen Behörde anzufechten, sowie das Recht auf alsbaldige Entscheidung in einem solchen Verfahren.

(1) Die Vertrags­staaten verpflichten sich, die für sie verbind­lichen Regeln des in bewaff­neten Konflikten anwend­baren humani­tären Völker­rechts, die für das Kind Bedeutung haben, zu beachten und für deren Beachtung zu sorgen.
(2) Die Vertrags­staaten treffen alle durch­führ­baren Maßnahmen, um sicher­zu­stellen, dass Personen, die das fünfzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nicht unmit­telbar an Feind­se­lig­keiten teilnehmen.
(3) Die Vertrags­staaten nehmen davon Abstand, Personen, die das fünfzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, zu ihren Streit­kräften einzu­ziehen. Werden Personen zu den Streit­kräften einge­zogen, die zwar das fünfzehnte, nicht aber das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben, so bemühen sich die Vertrags­staaten, vorrangig die jeweils ältesten einzu­ziehen.
(4) Im Einklang mit ihren Verpflich­tungen nach dem humani­tären Völker­recht, die Zivil­be­völ­kerung in bewaff­neten Konflikten zu schützen, treffen die Vertrags­staaten alle durch­führ­baren Maßnahmen, um sicher­zu­stellen, dass von einem bewaff­neten Konflikt betroffene Kinder geschützt und betreut werden.

Die Vertrags­staaten treffen alle geeig­neten Maßnahmen, um die physische und psychische Genesung und die soziale Wieder­ein­glie­derung eines Kindes zu fördern, das Opfer irgend­einer Form von Vernach­läs­sigung, Ausbeutung oder Misshandlung, der Folter oder einer anderen Form grausamer, unmensch­licher oder ernied­ri­gender Behandlung oder Strafe oder aber bewaff­neter Kon ikte geworden ist. Die Genesung und Wieder­ein­glie­derung müssen in einer Umgebung statt nden, die der Gesundheit, der Selbst­achtung und der Würde des Kindes förderlich ist.

(1) Die Vertrags­staaten erkennen das Recht jedes Kindes an, das der Verletzung der Straf­ge­setze verdächtigt, beschuldigt oder überführt wird, in einer Weise behandelt zu werden, die das Gefühl des Kindes für die eigene Würde und den eigenen Wert fördert, seine Achtung vor den Menschen­rechten und Grund­frei­heiten anderer stärkt und das Alter des Kindes sowie die Notwen­digkeit berück­sichtigt, seine soziale Wieder­ein­glie­derung sowie die Übernahme einer konstruk­tiven Rolle in der Gesell­schaft durch das Kind zu fördern.
(2) Zu diesem Zweck stellen die Vertrags­staaten unter Berück­sich­tigung der einschlä­gigen Bestim­mungen inter­na­tio­naler Überein­künfte insbesondere sicher,
a) dass kein Kind wegen Handlungen oder Unter­las­sungen, die zur Zeit ihrer Begehung nach inner­staat­lichem Recht oder Völker­recht nicht verboten waren, der Verletzung der Straf­ge­setze verdächtigt, beschuldigt oder überführt wird;
b) dass jedes Kind, das einer Verletzung der Straf­ge­setze verdächtigt oder beschuldigt wird, Anspruch auf folgende Mindest­ga­rantien hat:
i) bis zum gesetz­lichen Nachweis der Schuld als unschuldig zu gelten,
ii) unver­züglich und unmit­telbar über die gegen das Kind erhobenen Beschul­di­gungen unter­richtet zu werden, gegebe­nen­falls durch seine Eltern oder seinen Vormund, und einen rechts­kun­digen oder anderen geeig­neten Beistand zur Vorbe­reitung und Wahrnehmung seiner Vertei­digung zu erhalten,
iii) seine­Sa­cheun­ver­züg­lich­durch­ei­nezu­ständige Behörde oder ein zustän­diges Gericht, die unabhängig und unpar­teiisch sind, in einem fairen Verfahren entspre­chend dem Gesetz entscheiden zu lassen, und zwar in Anwesenheit eines rechts­kun­digen oder anderen geeig­neten Beistands sowie – sofern dies nicht insbesondere in Anbetracht des Alters oder der Lage des Kindes als seinem Wohl wider­spre­chend angesehen wird – in Anwesenheit seiner Eltern oder seines Vormunds,
iv) nicht gezwungen zu werden, als Zeuge auszu­sagen oder sich schuldig zu bekennen, sowie die Belastungs­zeugen zu befragen oder befragen zu lassen und das Erscheinen und die Vernehmung der Entla­stungs­zeugen unter gleichen Bedin­gungen zu erwirken,
v) wenn es einer Verletzung der Straf­ge­setze überführt ist, diese Entscheidung und alle als Folge davon verhängten Maßnahmen durch eine zuständige überge­ordnete Behörde oder ein zustän­diges höheres Gericht, die unabhängig und unpar­teiisch sind, entspre­chend dem Gesetz nachprüfen zu lassen,
vi) die unent­gelt­liche Hinzu­ziehung eines Dolmet­schers zu verlangen, wenn das Kind die Verhand­lungs­sprache nicht versteht oder spricht,
vii) sein Privat­leben in allen Verfah­rens­ab­schnitten voll geachtet zu sehen.
(3) Die Vertrags­staaten bemühen sich, den Erlass von Gesetzen sowie die Schaffung von Verfahren, Behörden und Einrich­tungen zu fördern, die besonders für Kinder, die einer Verletzung der Straf­ge­setze verdächtigt, beschuldigt oder überführt werden, gelten oder zuständig sind; insbesondere
a) legen sie ein Mindest­alter fest, das ein Kind erreicht haben muss, um als straf­mündig angesehen zu werden,
b) treffen sie, soweit dies angemessen und wünschenswert ist, Maßnahmen, um den Fall ohne ein gericht­liches Verfahren zu regeln, wobei jedoch die Menschen­rechte und die Rechts­ga­rantien unein­ge­schränkt beachtet werden müssen.
(4) Um sicher­zu­stellen, dass Kinder in einer Weise behandelt werden, die ihrem Wohl dienlich ist und ihren Umständen sowie der Straftat entspricht, muss eine Vielzahl von Vorkeh­rungen zur Verfügung stehen, wie Anord­nungen über Betreuung, Anleitung und Aufsicht, wie Beratung, Entlassung auf Bewährung, Aufnahme in eine Pflege­fa­milie, Bildungs- und Berufs­bil­dungs­pro­gramme und andere Alter­na­tiven zur Heimerziehung.

Dieses Überein­kommen lässt zur Verwirk­li­chung der Rechte des Kindes besser geeignete Bestim­mungen unberührt, die enthalten sind
a) im Recht eines Vertrags­staats oder
b) in dem für diesen Staat geltenden Völker­recht.

Die Vertrags­staaten verp ichten sich, die Grund­sätze und Bestim­mungen dieses Überein­kommens durch geeignete und wirksame Maßnahmen bei Erwach­senen und auch bei Kindern allgemein bekannt zu machen.

(1) Zur Prüfung der Fortschritte, welche die Vertrags­staaten bei der Erfüllung der in diesem Überein­kommen einge­gan­genen Verpflich­tungen gemacht haben, wird ein Ausschuss für die Rechte des Kindes eingesetzt, der die nachstehend festge­legten Aufgaben wahrnimmt.
(2) Der Ausschuss besteht aus zehn Sachver­stän­digen von hohem sittlichen Ansehen und anerkannter Sachkenntnis auf dem von diesem Überein­kommen erfassten Gebiet. Die Mitglieder des Ausschusses werden von den Vertags­staaten unter ihren Staats­an­ge­hö­rigen ausge­wählt und sind in persön­licher Eigen­schaft tätig, wobei auf eine gerechte geogra­phische Verteilung zu achten ist sowie die haupt­säch­lichen Rechts­sy­steme zu berück­sich­tigen sind.
(3) Die Mitglieder des Ausschusses werden in geheimer Wahl aus einer Liste von Personen gewählt, die von den Vertrags­staaten vorge­schlagen worden sind. Jeder Vertrags­staat kann einen seiner eigenen Staats­an­ge­hö­rigen vorschlagen.
(4) Die Wahl des Ausschusses findet zum erstenmal späte­stens sechs Monate nach Inkraft­treten dieses Überein­kommens und danach alle zwei Jahre statt. Späte­stens vier Monate vor jeder Wahl fordert der General­se­kretär der Vereinten Nationen die Vertrags­staaten schriftlich auf, ihre Vorschläge innerhalb von zwei Monaten einzu­reichen. Der General­se­kretär fertigt sodann eine alpha­be­tische Liste aller auf diese Weise vorge­schla­genen Personen an unter Angabe der Vertrags­staaten, die sie vorge­schlagen haben, und übermittelt sie den Vertrags­staaten.
(5) Die Wahlen finden auf vom General­se­kretär am Sitz der Vereinten Nationen einbe­ru­fenen Tagungen der Vertrags­staaten statt. Auf diesen Tagungen, die beschluss­fähig sind, wenn zwei Drittel der Vertrags­staaten vertreten sind, gelten die Kandi­daten als in den Ausschuss gewählt, welche die höchste Stimmenzahl und die absolute Stimmen­mehrheit der anwesenden und abstim­menden Vertreter der Vertrags­staaten auf sich verei­nigen.
(6) Die Ausschuss­mit­glieder werden für vier Jahre gewählt. Auf erneuten Vorschlag können sie wieder­ge­wählt werden. Die Amtszeit von fünf der bei der ersten Wahl gewählten Mitglieder läuft nach zwei Jahren ab; unmit­telbar nach der ersten Wahl werden die Namen dieser fünf Mitglieder vom Vorsit­zenden der Tagung durch das Los bestimmt.
(7) Wenn ein Ausschuss­mit­glied stirbt oder zurück­tritt oder erklärt, dass es aus anderen Gründen die Aufgaben des Ausschusses nicht mehr wahrnehmen kann, ernennt der Vertrags­staat, der das Mitglied vorge­schlagen hat, für die verblei­bende Amtszeit mit Zustimmung des Ausschusses einen anderen unter seinen Staats­an­ge­hö­rigen ausge­wählten Sachver­stän­digen.
(8) Der Ausschuss gibt sich eine Geschäfts­ordnung.
(9) Der Ausschuss wählt seinen Vorstand für zwei Jahre.
(10) Tagungen des Ausschusses finden in der Regel am Sitz der Vereinten Nationen oder an einem anderen vom Ausschuss bestimmten geeig­neten Ort statt. Der Ausschuss tritt in der Regel einmal jährlich zusammen. Die Dauer der Ausschuss­ta­gungen wird auf einer Tagung der Vertrags­staaten mit Zustimmung der General­ver­sammlung festgelegt und wenn nötig geändert.
(11) Der General­se­kretär der Vereinten Nationen stellt dem Ausschuss das Personal und die Einrich­tungen zur Verfügung, die dieser zur wirksamen Wahrnehmung seiner Aufgaben nach diesem Überein­kommen benötigt.
(12) Die Mitglieder des nach diesem Überein­kommen einge­setzten Ausschusses erhalten mit Zustimmung der General­ver­sammlung Bezüge aus Mitteln der Vereinten Nationen zu den von der General­ver­sammlung zu beschlie­ßenden Bedin­gungen.

(1) Die Vertrags­staaten verpflichten sich, dem Ausschuss über den General­se­kretär der Vereinten Nationen Berichte über die Maßnahmen, die sie zur Verwirk­li­chung der in diesem Überein­kommen anerkannten Rechte getroffen haben, und über die dabei erzielten Fortschritte vorzu­legen, und zwar:
a) innerhalb von zwei Jahren nach Inkraft­treten des Überein­kommens für den betref­fenden Vertrags­staat,
b) danach alle fünf Jahre.
(2) In den nach diesem Artikel erstat­teten Berichten ist auf etwa bestehende Umstände und Schwie­rig­keiten hinzu­weisen, welche die Vertrags­staaten daran hindern, die in diesem Überein­kommen vorge­se­henen Verpflich­tungen voll zu erfüllen. Die Berichte müssen auch ausrei­chende Angaben enthalten, die dem Ausschuss ein umfas­sendes Bild von der Durch­führung des Überein­kommens in dem betref­fenden Land vermitteln.
(3) Ein Vertrags­staat, der dem Ausschuss einen ersten umfas­senden Bericht vorgelegt hat, braucht in seinen nach Absatz 1 Buchstabe b vorge­legten späteren Berichten
die früher mitge­teilten grund­le­genden Angaben nicht zu wieder­holen.
(4) Der Ausschuss kann die Vertrags­staaten um weitere Angaben über die Durch­führung des Überein­kommens ersuchen.
(5) Der Ausschuss legt der General­ver­sammlung über den Wirtschafts- und Sozialrat alle zwei Jahre einen Tätig­keits­be­richt vor.
(6) Die Vertrags­staaten sorgen für eine weite Verbreitung ihrer Berichte im eigenen Land.

Artikel 45 – Mitwirkung anderer Organe der Vereinten Nationen
Artikel 46 – Unter­zeichnung der Konvention
Artikel 47 – Ratifi­kation der Konvention
Artikel 48 – Beitritt zur Konvention
Artikel 49 – Inkraft­treten
Artikel 50 – Änderung
Artikel 51 – Vorbe­halte
Artikel 52 – Kündigung der Konvention
Artikel 53 – Verwahrung
Artikel 54 – Urschrift, verbind­licher Wortlaut

Siehe auch: Ethos, EthikMenschen­rechte, Grund­werte